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Leben im XXL-Format

08. Mai 2012

Sie ernten neugierige bis ungläubige, oft abweisende Blicke. Häufig müssen sie mehr oder minder offenen Spott ertragen. Die Diskriminierung verfolgt sie durch jeden Tag: XXL-Übergewichtige leben anders, mit ganz eigenen Problemen.

Gleichwohl ist die Zahl der sehr adipösen Menschen in den letzten Jahren konstant gestiegen, wodurch sie aus sehr unterschiedlichen Gründen wahr genommen werden. So gibt es immer mehr wirtschaftliche Interessen. In allen Industrieländern entstehen Firmen, die sich auf Waren des täglichen Bedarfes für XXL-Menschen spezialisieren. Kleidung in Übergröße ist ja nichts Neues, aber inzwischen gibt es so unersetzliche Angebote wie Verlängerungen für Flugzeug-Sicherheitsgurte, besonders belastbare Klappstühle für unterwegs oder riesige Regenschirme. Beerdigungsinstitute bieten Särge im Spezial-Format, in Krankenhäusern gibt es extra breite Betten, die auch Patienten mit einem Körpergewicht von mehr als 200 Kilo tragen, und extra lange Spritzen.

Und in jeder größeren Ortschaft entstehen Selbsthilfegruppen. Hier treffen sich jene, die die tägliche Häme alleine nicht mehr verarbeiten können. Aber hier tauschen sie auch Tipps aus: Welcher Arzt hat im Wartezimmer Sitzmöbel für Schwergewichte, wie kann man bei seiner Krankenkasse argumentieren, um eine Kostenerstattung zu erhalten, welche Berufsunfähigkeitsversicherung geht kulant mit dem Thema um? Weiterhin informieren sich die Betroffenen über Neues aus der Zielgruppe: Wurde wieder jemand trotz besserer Qualifikation aufgrund seines Körpergewichts bei der Bewerbung abgelehnt? In welchem Beruf werden Dicke von vornherein ausgesiebt? Gibt es Wissenswertes aus dem Bereich der Medizin? Wie schafft man es, endlich abzunehmen und das Gewicht dauerhaft zu halten?

Nicht zuletzt verteilen die Mitglieder auch Good News. Denn die steigende Zahl der Schwerstgewichte führt nach und nach auch zu einer – zumindest gelegentlich- besseren Akzeptanz. So beweist die amerikanische Sängerin Beth Ditto durch ihre Musik und ihren „Fan“ Karl Lagerfeld, dass dick sein nicht die komplette Persönlichkeit ausmacht, was helfen mag, dass der eine oder andere doch ein wenig an Selbstbewusstsein gewinnt und den alltäglichen Spott an sich abprallen lassen kann.

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Worauf es beim Abnehmen wirklich ankommt?

30. März 2012

Verschiedene Diäten, aber welche hilft?
Viele Menschen fühlen sich unwohl mit Übergewicht. Der Wunsch wirklich dauerhaft abnehmen zu wollen überwiegt wohl bei den meisten Menschen. Aber, was hilft wirklich? Diätarten gibt es eine ganze Menge. Aber, häufig werden die nicht bis zum Ende durchgehalten und es tritt ein Jo-Jo-Effekt ein. Schnell hat man dann mühsam abgehungerte Kilos wieder drauf. Auf jeden Fall ist es ratsam den Rat eines Arztes hinzuzuziehen. Ein interessanter Artikel dazu: Abnehmen in 10 Schritten

Worauf man wirklich achten sollte?
Häufige Ursache für Übergewicht ist zu fettes Essen. Nicht benötigte Nährstoffe werden so im eigenen Körper als Fettpolster abgelegt. Viele Menschen essen eindeutig zu viel und vor allem sie essen eindeutig zu schnell. Zum Essen sollte man sich wirklich die nötige Zeit nehmen und nicht das Essen nebenbei verschlingen. So wird das Sättigungsgefühl bereits eher erreicht. Wichtig ist in jedem Falle ausreichende Bewegung. Gut geeignet sind hier Jogging oder auch Nordic Walking. Wichtig ist es daher täglich für ausreichende Kalorienverbrennung zu sorgen. Ein Fehler ist auch das sogenannte Frustessen. Einige Menschen essen besonders weil sie sich vorher geärgert haben. Auch die Neigung zu Schokolade kann maßgeblich Übergewicht verursachen. Besonders ausgeprägt depressive Menschen neigen häufig dazu eindeutig zu viel zu essen.

Was wirklich Erfolg hat
Wenn man eine Diät erfolgreich beenden will, muss man sich sehr streng an die jeweiligen Regeln halten. Mahlzeiten zwischendurch sollten entfallen. In jedem Fall ist es günstig viel Obst und Gemüse zu essen. Dabei wird eine ausreichende Menge an Vitaminen und wichtigen Spurenelementen für den Körper sichergestellt. Schwer verdauliche und kalorienlastige Speisen sollten gemieden werden.

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Gene machen unersättlich

05. März 2012

Wird die Veranlagung zum Übergewicht vererbt? Wissenschaftliche Untersuchungen an Zwillingen zeigen, dass zwischen 40 und 70 Prozent der Gründe für Übergewicht tatsächlich den Genen zuzuschreiben sind. Weiterführend testete man die Gene von über 90000 Menschen – mit überraschenden Ergebnissen: von sechs identifizierten Genvarianten, die besonders häufig bei übergewichtigen Menschen vorkommen, betreffen fünf den Hypothalamus, eines der wichtigsten Steuerzentren des Gehirns. Vereinfacht ausgedrückt sorgen diese Gene dafür, dass die Menschen zu viel essen. Sie sind quasi dazu programmiert, dick zu werden.

Einfluss nehmen lässt sich derzeit auf die Gene nicht. Auch wer also zu der Gruppe der genetisch bedingten Unersättlichen gehört, muss weiterhin tun, was schon vor dieser Erkenntnis angezeigt war: sich zusammenreißen und weniger essen.

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Winterliche Nebenwirkung

23. Januar 2012

Die winterliche Kälte hat einen angenehmen Nebeneffekt: Der Kalorienverbrauch des Körpers erhöht sich bei niedrigen Temperaturen.

Die normale Körpertemperatur des Menschen liegt bei 37 Grad. Um diese bei Kälte zu erhalten, zittert man. So bringt man die Muskulatur in Bewegung und erzeugt Wärmeenergie. Eine zweite Schutzfunktion aktiviert der Stoffwechsel, indem er den Energie-Grundumsatz erhöht, durch den unter anderem die Körpertemperatur stabil gehalten wird. Bei einer Umgebungstemperatur von minus zehn Grad steigt der Kaloriengrundumsatz um rund 5 Prozent, was bei einer 70 Kilo schweren Frau fast 90 Kalorien ausmacht. So viel zur Theorie, denn in der Praxis halten wir uns überwiegend in gut geheizten Räumen auf.

Doch haben schwedische Forscher entdeckt, dass durch die Kälte auch der Fettstoffwechsel verändert wird. Die Fettreserven lagern eigentlich recht unbeweglich im Körper. Da sie nicht durchblutet werden, produzieren sie selbst keine Wärme. In der schwedischen Studie fand man an Mäusen heraus, dass sich bei Kälte im Fettgewebe Blutgefäße bilden, wodurch die Reserven schneller angezapft werden können. Die Ergebnisse sollen auf den Menschen übertragbar sein. Nächstes Ziel ist herauszufinden, wie man die Durchblutung der Fettpölsterchen bei Normaltemperaturen fördern kann, um so den Fettabbau anzukurbeln.

Ohne diese Ergebnisse abzuwarten, empfiehlt sich besonders Nichtsportlern ein täglicher langer Spaziergang in der Kälte, womit der Stoffwechsel angeregt wird und gleichzeitig die Immunabwehr gestärkt. Die eine oder andere Fettzelle wird dabei automatisch entsorgt.

Allerdings sollte man darauf gefasst sein, dass mehr Hunger aufkommt, als an warmen Tagen. Auch das liegt daran, dass der Körper bei Bewegung und niedrigen Temperaturen mehr Energie verbraucht. Der dadurch sinkende Blutzuckerspiegel kann zu Hunger und sogar Heißhunger führen. Sinnvoll ist es, schon vor der Aktivität den Energiespeicher mit gesunden, fettarmen Nahrungsmitteln zu füllen.

 

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Neues Jahr – neue Vorsätze

13. Januar 2012

“Im neuen Jahr mache ich mehr Sport und ernähre mich gesünder …” Ja, so klingen sie, die guten Absichten. Was fällt dabei auf? Richtig, sie klingen schwammig. Besser gesagt, es werden derart pauschale, große Ziele formuliert, dass eigentlich jeder weiß: Das kann nichts werden. Was also ist die Lösung? Lesen Sie, wie Sie das Gewünschte mit kleinen Tricks in die Tat umsetzen. Und da es bei guten Vorsätzen immer wieder um die Themen Gewichtsabnahme, gesunde Ernährung und Sport geht, haben wir Ihnen ein paar Ziele vorformuliert, die Sie als Jahresleitfaden einfach so übernehmen können.

Was gegen die übliche Vergesslichkeit hilft: Schreiben Sie sich Ihre Vorsätze selbst auf ein Blatt Papier, das Sie so deponieren, dass es Ihnen regelmäßig unter die Augen kommt.

10 Beispiele für realistisch formulierte gute Vorsätze

Langsamer essen: Auch wenn ich noch so hungrig bin, ich werde langsam essen. Denn da das Sättigungsgefühl erst nach etwa 20 Minuten einsetzt, bin ich mit dieser Strategie eher mit kleinen Essensmengen zufrieden.

Frühstücken: Ein gesundes Frühstück ist eine wichtige Grundlage für einen Tag ohne Heißhunger und Leistungsabfälle. Ich werde deshalb jeden Morgen ein Vollkornbrot oder Müsli ohne Zucker essen.

Einkaufen: Mit einem gefüllten Magen kann man besser widerstehen. Deshalb habe ich ab jetzt immer einen Apfel dabei, den ich rechtzeitig vor Betreten eines Supermarktes esse. Außerdem kaufe ich nur noch, was auf dem Zettel steht – nicht, was mir momentan Appetit macht.

Viel trinken: Ich stelle mir jetzt immer morgens eine Flasche Wasser oder eine Kanne Kräutertee bereit, die ich bis zum Abend austrinke. Grundsätzlich versuche ich, etwa jede Stunde ein Glas Wasser oder einen Becher Tee zu trinken. Zwei Liter kalorienfreie Flüssigkeit am Tag nehme ich wenigstens zu mir.

Essen nach dem Ampelprinzip: Ich werde ab jetzt jeden Tag ein Stück rotes, gelbes und grünes Obst oder Gemüse essen. So bin ich schon deutlich besser als sonst mit allen Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen versorgt, die mein Körper benötigt.

Für einen straffen Bauch: Ich werde ab jetzt zweimal die Woche 15 Minuten Bauchtraining machen. Zum Beispiel: Auf dem Rücken liegend die Beine zur Decke strecken, Fußsohlen nach oben. Beine jetzt noch ein Stück weiter zur Decke heben, so dass sich der Po vom Boden abhebt und wieder nach unten senken.

Reste liegen lassen: Wenn ich den Tisch abdecke, werde ich nicht mehr die letzte Scheibe Käse noch schnell in den Mund stecken, nur weil ich zu faul bin, sie wieder in die Verpackung zu quetschen. Denn das sind unnötige Kalorien.

Der kleine Hunger: Wenn mein Magen knurrt und der Blutzuckerspiegel nach oben will, esse ich keine Schokolade, sondern Früchte, rohes Gemüse, fettarmen Joghurt, Kefir, Quark, Vollkornbrot mit Magerquark und Honig oder Müsli ohne Zucker.

Mehr schlafen: Schlafmangel vermindert die Produktion des Hormons Leptin, das für das Sättigungsgefühl verantwortlich ist. Stattdessen wird eine größere Menge des Appetit anregenden Hormons Ghrelin produziert. Ich werde daher versuchen, mindestens zweimal die Woche weit vor Mitternacht im Bett zu sein.

Krafttraining machen: Muskeln verbrauchen mehr Energie als Fettgewebe. Deshalb werde ich ab jetzt zweimal pro Woche ins Fitnessstudio gehen oder stattdessen konsequent Übungen auf einer Gymnastikmatte zu Hause auf dem Fußboden machen.

 

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Bitterschokolade für die Figur

27. Dezember 2011

Haben Sie auf dem weihnachtlichen “süßen Teller” nocht Bitterschokolade liegen? Die können Sie ruhig essen, denn: Bitterschokolade zügelt den Appetit! Das beweist eine Untersuchung der Universität Kopenhagen. Das Verlangen nach immer mehr Süßem sinkt ebenso wie die Lust auf salzige und fettreiche Snacks, wenn man möglichst dunkle Schokolade nascht.

Damit ist die sogenannte Herrenschokolade gegenüber anderen Süßigkeiten nicht nur gesundheitlich vorteilhaft wegen ihres Anteils an gesundheitsfördernden Fettsäuren und Antioxidantien, sondern sie dämpft auch den Heißhunger.

Die Uni-Forscher ließen 16 Studenten zunächst schwarze oder Milchschokolade essen. Vorher mussten die Probanden fasten, aber einige Stunden nach dem Verzehr der Schokolade durften sie Pizza essen, so viel sie wollten. Natürlich mit Überprüfung der Kalorienmenge, die sie verzehrten. Ergebnis: Die Testpersonen, denen man die dunkle Schokolade gegeben hatte, nahmen rund 15 Prozent weniger Pizza zu sich, als die Vergleichsgruppe.

Gegenstand des Projektes waren auch subjektive Eindrücke: Befragt wurden die Studenten zu Hunger- und Sättigungsgefühl, dem Verlangen nach verschiedenen weiteren Snacks, und wie ihnen die Schokolade schmeckte. Auch hier ergaben sich eklatante Unterschiede. Die Bitterschokolade sorgt offensichtlich dafür, dass der Appetit auf andere Snacks geringer ist, sowohl auf süße als auch auf salzige oder fettreiche. Beim Verzehr von Milchschokolade tritt eher das Gegenteil ein, nämlich die Lust auf mehr Süßes.

Fazit der Forscher: Wer (nicht nur) Weihnachten seinen Naschteller mit Bitterschokolade füllt, schont seine Figur mehr, als wenn er die süße Milchschokolade vernascht. Nicht vergessen sollte man dennoch, dass auch die dunkle Schokolade einen hohen Fett- und Zuckeranteil aufweist. Mehr als 20 Gramm täglich sind daher nicht empfehlenswert.

 

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Fest-Tage oder Fett-Tage?

12. Dezember 2011

Macht hoch die Tür, das Tor macht weit – damit wir auch nach den Feiertagen noch durch passen. Denn bei vielen Menschen sind die Fest-Tage richtiggehende Fett-Tage. Gerne entschuldigt man hinterher die sichtbaren Röllchen am Bauch mit Gruppenzwang durch Familie und Freunde. Doch kein Gesetz besagt, dass Sie über Weihnachten und Silvester zunehmen müssen. Es liegt an Ihnen. Hier sind unsere Tipps, wie Sie den festlichen Fressfallen entgehen:
Bunte Teller:

  •     Süßigkeiten wegstellen, damit sie nicht ständig ins Auge fallen. Sind Kinder im Haus? Entweder ihre Bunten Teller mit ins Kinderzimmer schicken. Oder – wenn die Kinder nicht damit umgehen können – feste Naschzeiten.
  •     Statt Süßigkeiten: Obst, Nüsse, Trockenfrüchte.
  •     Für Plätzchen Vollkornmehl und 1/3 weniger Zucker als im Rezept vorgeschrieben nehmen. Oder figurfreundliche Plätzchen kaufen (Reformabteilung).
  •     Gummibärchen statt Schokolade. Zwar auch reiner Zucker, aber wenigstens ohne Fett.

Selber kochen

  • Gemüse mit Bitterstoffen wählen, die machen schneller satt. Beispiel: Schwarzwurzeln oder Rosenkohl.
  • Selber kochen: fettarme Zubereitung ist auch beim Weihnachtsmenü möglich. Beispiel: Gemüsebouillion statt Creme-Suppe. Mageres Geflügel oder Fisch mit gedünstetem Gemüse.
  • Zum Dessert fettarme Quark-Fruchtspeise oder frischer Obstsalat.
  • „Zwischen den Tagen“ auf Diät-Küche umstellen. Eine fettarme Gemüsesuppe mit einem Vollkornbrötchen (ohne Butter), ein Salat mit magerer Putenbrust… Es gibt viele Gerichte, die die Kalorien-Sünden der vorherigen Tage ausgleichen. Verzichten Sie auf mehrere Gänge.
  • Bei den Mahlzeiten: Kleinere Teller wählen, dann sieht’s nach mehr aus. Nicht den Teller überfüllen. Den Teller grundsätzlich nicht leer essen.

Einladungen zum Essen

  • Vor den Hauptmahlzeiten eine Portion Salat oder eine halbe Grapefruit. Ist kalorienarm und reich an sättigenden Bitterstoffen.
  • Ist das nicht möglich, dann wenigstens kurz vor dem Essen ein großes Glas Wasser trinken.
  • Langsam essen! Dadurch verzehren Sie automatisch kleinere Portionen, denn der Magen meldet nach max. 20 Minuten „satt“.
  • Nicht den Teller überladen und grundsätzlich einen Rest liegenlassen. Dass dies nichts mit schlechtem Benehmen zu tun hat, dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. Und das Wetter ändert sich dadurch auch nicht.

Bewegung

  •     Nach den Mahlzeiten: Statt Siesta ein Spaziergang.
  •     Zeit für Sport einplanen.
  •     Gemeinsam aktiv sein. Feiertage sind nicht ausschließlich dazu da, sich mit der Familie am Tisch voll zu stopfen. Wie wär’s mal mit Bowling? Ein winterlicher Spaziergang im nächsten Wald? Ein Ausflug ins Schwimmbad?

Heißhungeranfälle

  •     Regelmäßige Mahlzeiten verhindern das Absinken des Zuckerspiegels und damit  den Heißhunger (auf Süßes).
  •     Fressanfall? 5 Minuten warten…. manche vergessen es dann einfach.
  •     Fressanfall, der schlimmer wird durch warten? Einen Keks ganz langsam essen, genüsslich kauen, lange im Mund behalten.
  •     Unterscheiden Sie – haben Sie Hunger oder ist es nur Appetit bzw. die nackte Gier? Bei Hunger schmecken auch gesunde Sachen gut, bei Appetit/Gier richtet sich das Verlangen meist auf Junk-Food oder den Bunten Teller.

Und überhaupt

  • Vor dem Essen ein Glas Wasser oder – der Kälte wegen – Tee
  • 2 bis 3 Liter trinken am Tag, zuckerfrei

Am wichtigsten:

Auch mal „Nein“ sagen! Wenn knapp eineinhalb Stunden nach der Mittags-Völlerei schon wieder die Sahnetorte auf dem Tisch steht, kann man auch mal verzichten, oder?

 

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Kerzen verbrennen Kalorien…

05. Dezember 2011

… und 9 weitere Figur-Gesetze  für die Weihnachtszeit

Jeder weiß ja: Man nimmt nicht zwischen Weihnachten und Silvester zu – sondern zwischen Silvester und Weihnachten. Vor allem, wenn man sich in der „süßen Weihnachtszeit“ an 10 einfache Regeln hält.

Dass diese keinesfalls ernst zu nehmen sind, werden Sie gleich merken. Aber immerhin liefern sie Ihnen perfekte Ausreden für festliche Figursünden.

Hier sind sie – die 10 wichtigsten Kalorienregeln für die Festtage:

  1. Iss einfach von dem Teller deines Partners oder Partnerin, denn das sind doch seine bzw. ihre Kalorien und nicht die eigenen!
  2. Wenn Du etwas isst und keiner sieht es, dann hat es keine Kalorien.
  3. Nahrung der gleichen Farbe hat auch den gleichen Kalorieninhalt. Also zum Beispiel Tomaten und Erdbeermarmelade oder auch Pilze und weiße Schokolade.
  4. Speisen, die eingefroren sind, enthalten überhaupt keine Kalorien, weil Kalorien nämlich Wärmeeinheiten sind. Gefroren werden sie unschädlich gemacht. Genieße deshalb also ohne Reue Eiscreme, Eistorte oder auch Eisbein.
  5. Nüsse haben keine Kalorien. Oder gibt es übergewichtige Eichhörnchen?
  6. Alles, was von Messern, aus Töpfen oder von Löffeln geleckt wird, während man Essen zubereitet, enthält keine Kalorien, weil es ja Teil der Essenszubereitung ist.
  7. Wenn du mit anderen zusammen isst, zählen nur die Kalorien, die du mehr isst als die anderen.
  8. Essen, welches zu medizinischen Zwecken eingenommen wird, z.B. heiße Schokolade, Rotwein, Cognac, zählt NIE.
  9. Je mehr du andere mästest, desto schlanker wirkst du selbst.
  10. Zünde Kerzen an beim Essen – die verbrennen Kalorien!

 

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Auch Säugetiere werden immer dicker

23. November 2011

Dass nicht nur einzelne Menschen zunehmen, sondern sich Übergewicht und Fettleibigkeit zumindest in den Industriestaaten epidemisch ausbreiten, spricht sich herum. Interessant:  offenbar legen auch Tiere konstant an Körpermasse zu. Die Ernährung schließen US-Forscher als Ursache aus. Womit sich die Frage stellt, ob auch bei der menschlichen Gewichtzunahme bisher unbekannte – oder ignorierte – Faktoren eine Rolle spielen.

Nicht nur bei Tieren, die unmittelbar mit dem Menschen zusammenleben, sondern sogar bei freilebenden Ratten hat die Körpermasse in den letzten zehn Jahren konstant zugenommen. Forscher der Universität Birmingham (US-Staat Alabama) werteten vorhandene Daten von verschiedenen Säugetieren aus, die in menschlicher Obhut oder in der Nähe von Menschen leben. Insgesamt umfasste ihre Studie mehr als 20 000 Tiere aus 24 Populationen. Bei ausnahmslos allen Gruppen war das Körpergewicht im Erwachsenenalter in den vergangenen Jahrzehnten gestiegen. Und auch der Prozentsatz fettleibiger Tiere stieg im Beobachtungszeitraum. Gleichzeitig gab es keine allen gemeinsamen zusätzlichen Faktoren,  etwa verbesserte Futterqualität oder reduzierte Bewegung, die diese Messwerte erklären konnten.

Daher wird die Suche nach auslösenden Ursachen für den allgemeinen Gewichtsanstieg als sehr interessant bewertet. Denn wenn Tiere aufgrund anderer Faktoren als Ernährung und Bewegung dick werden, dann könnte dies auch für Menschen zutreffen. Um Gegenmaßnahmen einzuleiten, müssen aber zunächst die Hintergründe bekannt sein.

Diskutiert werden unterschiedlichste Möglichkeiten. Eine Theorie lautet, dass der veränderte Hell-Dunkel-Rhythmus durch künstliche Beleuchtung das Essverhalten und die Nahrungsverwertung beeinflussen könnte. Eine weitere benennt bestimmte Viren wie das Adenovirus-36 beim Menschen als Grund für die wachsende Körperfülle. Auch äußere Faktoren, die Stress erzeugen oder verringern, sowie der Klimawandel könnten epigenetische Veränderungen von Genen bewirken, die Nahrungsaufnahme und Körpergewicht regulieren.

Bisher gibt es also vor allem Mutmaßungen, Verdachtsmomente und viele Fragezeichen. Ob durch die Beobachtung der Lebensumstände der Tiere oder durch Studien mit Menschen – es gilt, möglichst schnell herausfinden, wie Übergewicht und Fettleibigkeit entstehen und welche Mittel dagegen möglich sind.

 

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Einfach satt denken!

15. November 2011

Alleine durch die Kraft der Gedanken den Appetit verringern und auf diesem Wege schlank werden – das soll funktionieren! Das behaupten zumindest britische Forscher, nachdem sie eine Versuchsreihe mit 47 Studentinnen ausgewertet haben.

Von diesen jungen Frauen sollte die eine Hälfte noch einmal gedanklich ihren Tagesablauf durchgehen. Die anderen 50 Prozent wurden aufgefordert, sich möglichst genau an das zurück liegende Mittagessen zu erinnern. Anschließend bekamen die Glücklichen Plätzchen angeboten. Faszinierend: Wer sich zuvor auf seine letzte Mahlzeit konzentriert hatte, nahm nur durchschnittlich die Hälfte der Plätzchenmenge zu sich, die die Teilnehmerinnen der anderen Testgruppe verzehrt hatte.

Je detaillierter die Erinnerung an ein Menü wachgerufen wurde, desto stärker fiel der sättigende Effekt aus, resümieren die Forscher aus Birmingham. Und: Je länger die letzte Mahlzeit her ist, desto besser lasse sich der momentane Hunger wegdenken – und damit bei konsequenter Anwendung das Übergewicht. Total falsch sei es deswegen, während einer Diät den Gedanken an Essbares zu vermeiden. Man sollte sich im Gegenteil sprichwörtlich satt denken.